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Gedenkstein für die Gefallenen der Roten Ruhrarmee 1920

Heimatverein Raesfeld
Herausgegeben von in Heimatverein ·
Tags: RoteRuhrarmee
Der Raesfelder Bürgermeister hat am 17. August 2016 zusammen mit dem Heimatverein an der Heidener Straße / Ecke Roringshook einen neuen Gedenkstein für die in Raesfeld ermordeten Spartakisten enthüllt. Der Gedenkstein steht an der Stelle, an dem mehr als 50 Tote in einem Massengrab verscharrt wurden.


Das Thema der „Spartakuskämpfe in Raesfeld 1920“ ist durch den historischen Kriminalroman „Ein Feld der Ehre“von Marlies Mattern wieder ins Gespräch gekommen. Im März 1920 sind in Raesfeld Angehörige der Roten Ruhr-Armee ("Spartakisten") von Soldaten der Freikorps Ehrhardt und Loewenfeld erschossen worden. Während der NS-Zeit wurde versucht, die Erinnerung an die in einem Massengrab beigesetzten getöteten Arbeiter auszulöschen, ihr Grab wurde eingeebnet und eine Gedenktafel entfernt. Hingegen erhielt der einzige bei den Kämpfen ums Leben gekommene Angehörige des Freikorps ein Grab auf dem Raesfelder Friedhof.


Mit der Aufstellung des Gedenksteins will der Heimatverein die Erinnerung an die schrecklichen Ereignisse wachhalten. Bereits 1978 hatte der damalige Vorsitzende Adalbert Friedrich in der Broschüre "Drei Tage Bürgerkrieg" die Ereignisse als Ergebnis der Befragung von Zeitzeugen festgehalten.



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